Wie funktioniert die Narkose?


Das Vorgehen

Bei dieser Betäubungsform schlafen Sie tief und fest und sind am gesamten Körper schmerzun­empfindlich. Zum Start bekommen Sie durch die vorher gelegte Kanüle ein Schlafmittel, welches sehr schnell wirkt. (Bei kleineren Kindern bevorzugt die Anästhesistin oft die Gabe einer Gasmischung mit einer Maske und legt erst unmittelbar danach die Kanüle.)

Zusätzlich bekommen Sie, je nach Art des Eingriffs, auch Schmerzmittel und muskelentspannende Mittel. Ihr Schlaf ist so tief, dass die Atmung im allgemeinen zumindest zeitweise mit Geräte unterstützt wird: Es wird meist eine Mischung aus Sauerstoff, (schwach betäubendem) Lachgas und anderem, lösungsmittel-ähnlichem Narkosegas.
Diese Beatmung, wie auch alles andere während der Narkose, können Sie nicht wahrnehmen.

Für die Beatmung verwendet die Anästhesistin eine über Mund und Nase reichende Maske, eine tief im Mund sitzende Kleinmaske oder auch einen Kunststoffschlauch, der durch Ihren Mundraum bis in die Luftröhre führt.
Dieser so genannte Tubus ist bei einigen Operationen nötig, um Sie davor zu schützen, dass Erbrochenes in die Lunge geraten könnte. Dieser Schlauch wird noch während der Narkose herausgezogen.

Nach dem Ende der Operation erwachen Sie sehr bald, noch im Operationssaal. Sie werden hier noch eine Weile, durchschnittlich zwei Stunden, in dem Aufwachraum behalten. Hier stehen Sie weiter unter Beobachtung und bekommen eventuell Schmerzmittel oder leichte Getränke, bevor Sie nach Hause entlassen werden können.

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